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WAYUP Magazine, CD Review & Interview with Veronica Freeman |
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CD Review BENEDICTUM Bereits nach dem ersten Hören ist klar, daß BENEDICTUM die eindrucksvolle Leistung auf "Uncreation" mehr als nur wiederholt haben (womit ich vollauf zufrieden gewesen wäre). Die neuen Songs klingen geschmeidig, manchmal fast ein wenig aristokratisch. Stücke wie "Bare Bones" oder mein derzeitiger Favorit "Beast In The Field" sind elegant, modern und traditionell zugleich, darüberhinaus abwechslungsreicher und können besser atmen. Bezeichnend für die Qualität dieser exzellenten Scheibe ist, daß die namhaften Gastmusiker bei der Beurteilung von "Seasons Of Tragedy" kaum genannt werden. Insgesamt bestätigt und verstärkt sich der Eindruck, den das Debüt hinterließ: BENEDICTUM besitzen einen ausgeprägten eigenen Charakter, der mit Sicherheit trotz neuem Drummer und Keyboarder auch weiterhin voll zur Geltung kommen wird. M.Sch. |
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Interview with Veronica Freeman BENEDICTUM - Gesegnet mit Charakter Veronica
Freeman ist ein Naturtalent mit einem Organ wie Donnerhall. Ihre Band
BENEDICTUM (Segnung) unterstreicht auf ihrem neuen Hammeralbum
"Seasons Of Tragedy", daß sie zu den stärksten amerikanischen
Metal-Acts zählt. Ein Gespräch mit der vor Lebensfreude sprühenden
Veronica war somit überfällig. Wann
hat Musik dich gefunden? Deine
Stimme ist wahrlich beeindruckend. Es war sicher nicht einfach, das
richtige Mikrofon zu finden. Wie
meinst du das? Bereits
beim ersten BENEDICTUM-Album "Uncreation" bekam man den Eindruck,
daß ihr genau wußtet, was und wohin ihr wolltet. Das ist bei Debütwerken
nicht unbedingt die Regel. Viele Bands suchen darauf erst noch ihren Weg. In
meinem Review habe ich euren Stil als "geschmeidig, manchmal sogar
ein wenig aristokratisch" bezeichnet... Passend
zu eurem verfeinerten Stil kommt dein Gesang natürlicher und viel
variabler rüber. Mir
gefällt übrigens auch euer Name. Ist mal was anderes und vor allem nicht
so klischeehaft. In
"Nobody´s Victim" behandelst du ein ähnliches Thema wie in
"Them" vom Debüt: Selbstbestimmung aus der Sicht einer Frau. Durch
negative Erfahrungen wächst man aber auch. Im
Titelstück "Seasons Of Tragedy" singst du: "You can find
your humanity." Hast du deine Menschlichkeit gefunden? Wie
wichtig sind Texte allgemein für dich, als Musikfan und als Künstler?
Michael Schübeler |